St. Petersburg. Zum achten Mal treffen sich morgen und übermorgen im Rahmen des Petersburger Dialogs führende Vertreter von Gesellschaft und Wirtschaft Deutschlands und Russlands zum Gedanken- und Ideenaustausch. Schauplatz ist in erster Linie die St. Petersburger Staatsuniversität.
Der diesjährige Petersburger Dialog steht unter dem Dachthema "Russland und Deutschland in der globalisierten Welt - Partner in der Modernisierung". Die acht Arbeitsgruppen - Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Gesundheitsvorsorge, Kultur, Medien, Zukunftswerkstatt, Kirchen in Europa - haben sich ein straffes Arbeitsprogramm vorgenommen.
Wie in den Vorjahren finden auch in diesem Jahr rund um den Petersburger Dialog weitere Veranstaltungen zum deutsch-russischen Austausch statt. So tagt parallel auch das Deutsch-russische Jugendparlament in der Stadt an der Newa. Eine "Aktionswoche Avantgarde-Architektur" wird auf Initiative der Arbeitsgruppe Kultur des Petersburger Dialogs die Konferenz in St. Petersburg flankieren.
Merkel und Medwedew stoßen am Donnerstag hinzu
Eröffnet wird der 8. Petersburger Dialog traditionell mit einer Podiumsdiskussion, die sich aus aktuellem Anlass mit der Frage der "Rolle der Zivilgesellschaften bei Krisenprävention und Konfliktbewältigung" befasst. Zuvor werden die Teilnehmer durch die deutschen und russischen Vorsitzenden der Lenkungsausschüsse, Michail Gorbatschow und Lothar de Maizière begrüßt.
Parallel zum Dialog finden am Donnerstag in St. Petersburg Deutsch-russische Regierungskonsultationen statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew werden auch an der mittäglichen Plenarsitzung des Petersburger Dialogs teilnehmen.
Der Petersburger Dialog ist eröffnet. Der deutsch-russische Dialog zur Stärkung der Zivilgesellschaft findet seit 8 Jahren in diesem Rahmen statt. (Foto: Mrozek/.rufo)
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