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Juri Koptew war zwölf Jahre lang Chef der russischen Raumfahrt, nun berät er den Technologiekonzern Rostechnologii (Foto: TV) |
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Aktualisiert 22.11.2010 15:04
Juri Nikolajewitsch KoptewLeiter des Rats für Wissenschaft und Technik bei der Staats-Holding Rostechnologii.
Zitat: Wir sind alle Ingenieure und verstehen, daß alles, was wir geschaffen haben, eine begrenzte Betriebszeit hat. (zum Absturz der Mir)
Geboren: 13.März 1940 in Stawropol.
Laufbahn: Arbeitete sich vom einfachen Ingenieur zum Leiter aller russischen Raumfahrtprogramme hoch, Stellvertretender sowjetischer Maschinenbau-Minister
Professor der technischen Wissenschaften. Generaldirektor der russischen Raumfahrtagentur Rosaviakosmos. Chef der Luft- und Raumfahrtbehörde im Industrieministerium. Leiter der Rüstungsabteilung im Industrieministerium. Berater von Rostechnologii.
Freunde: Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew, die beiden Weltraum-Touristen Dennis Tito und Mark Shuttleworth.
Feinde: Lance Bass, der seinen geplanten Flug zur ISS nicht rechtzeitig zahlte. Ilja Klebanow, der versucht hat die russische Raumfahrtagentur zu einem Teil seines Ministeriums zu machen.
Skandale: Das Versenken der Raumstation Mir wird Koptew bis heute von vielen übel genommen.
Familie: Verheiratet, zwei Söhne.
Hobbies: Keine Angaben.
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Laufbahn:
Im Oktober 2010: wird die Spionin Anna Chapman zur Fondservicebank versetzt. Aufsichtsratschef der Bank ist wie dadurch bekannt wird, Juri Koptew.
Seit 2004: Chef der Luft- und Raumfahrtbehörde im Industrieministerium, später dann Leiter der Rüstungsabteilung im selben Ministerium
1992 - 2004: Generaldirektor der russischen Raumfahrtagentur.
1991 1992: Vize-Präsident der Maschinenbaukonzern Rosobschemasch.
1969 1991: Arbeit im sowjetischen Maschinenbau-Ministerium (vom leitenden Ingenieur zum Chef der Hauptverwaltung, Stellvertretender Maschinenbau-Minister).
1965 1969: Ingenieur, Ingenieur-Konstrukteur, Brigadeleiter in der Lawotschkin-Maschinenbaufabrik in Chimki nahe Moskau.
1965: Abschluss der Technischen Baumann-Hochschule in Moskau, Professor der technischen Wissenschaften, Mitglied der Ziolkowski-Akademie für Raumfahrt-Wissenschaften und der Internationalen Ingenieursakademie.
1957 1960: Besuch der Höheren Luftwaffen-Schule in Riga.
Freunde:
Der Leiter des russischen Raumfahrtkontrollzentrums Pjotr Klimuk und dessen Stellvertreter Wladimir Solowjew. Kasachstans Präsident Kasachstans Nursultan Nasarbaejew. Die zwei Weltraum-Touristen Dennis Tito und Mark Shuttleworth.
Der Generaldirektor des ersten russischen Fernsehens Konstantin Ernst, mit dem Koptew eine Vereinbarung trifft, den Gewinner einer Fernseh-Show ins All zu bringen. Der russische Botschafter in Frankreich Nikolai Afanasjewski.
Feinde:
Der Popstar Lance Bass, der seinen geplanten Flug zur ISS nicht rechtzeitig zahlte. Ilja Klebanow, der versucht hat die russische Raumfahrtagentur zu einem Teil seines Ministeriums für Wissenschaft und Technologie zu machen.
Skandale:
Das Versenken der Raumstation Mir wird Koptew bis heute von vielen übel genommen. Koptew schlug vor, die ISS wegen Geldmangel unbemannt durchs All fliegen zu lassen. Das könnte zu Betriebsstörungen und schließlich zum Verlust der internationalen Raumstation führen.
Der polnische Bankier Leszek Czarnecki sagte seine geplante Weltraumreise zur ISS ab, als Koptew entgegen vorheriger Absprachen auf einer Pressekonferenz über einen polnischen Weltraum-Touristen berichtet.
Familie und Eltern:
Verheiratet, zwei Söhne. Sohn Juri ist Arzt und einer der Gesellschafter der Arzneimittelfirma Medikon. Die Firma mietete Räume bei der russischen Raumfahrtagentur an. Für die rechtliche Betreuung der russischen Raumfahrtagentur sorgte - ungeachtet dessen, dass es viele eigene Rechtsabteilungen gab die Aktiengesellschaft Sojusjurinform, dessen Gesellschafter Medikon ist.
Hobbies und Charakter:
Über Hobbies ist nichts bekannt. Ein von sich überzeugter Beamter. Professionell und korrekt bei öffentlichen Auftritten, manchmal aufgebracht.
Zitate:
Wir sind alle Ingenieure und verstehen, daß alles, was wir geschaffen haben, eine begrenzte Betriebszeit hat. (zum Absturz der Mir)
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Russland ist für die USA kein Feind.
Wenn es nicht die Raumstation Mir gegeben hätte, würde es nicht die internationale Raumstation ISS geben.
Ich bin persönlich bereit, Mittel für den Bau einer Raumstation Mir-2 zu geben.
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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)
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