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Das neue Stadion für Zenit rückt in greifbare Nähe. Foto: www.fc-zenit.ru |
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Neues Stadion entsteht in Petersburgs NordostenSt. Petersburg. Die Petersburger Stadtregierung hat am Donnerstag das letzte Wort zur Wahl des Standorts für ein neues Fußballstadion gesprochen. Unter neun möglichen Varianten trug ein 37 Hektar großes Gelände am pr. Marschala Bljuchera unweit der Metrostation „Lesnaja“ den Sieg davon. Das Geld für den Bau der neuen Arena wird die Stadt aber nicht geben, sondern private Investoren heranziehen.
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Für Gouverneurin Valentina Matwijenko war die Frage „überreif“. Die Diskussion um eine neue Arena für den Petersburger Premierligisten Zenit zieht sich tatsächlich seit Jahren hin. Sie begann, als der Fußballverein sich gerade erst auf den Weg nach oben befand. Und nun, wo Zenit im UEFA-Cup steht und sogar alle Chancen auf die Champions League-Teilnahme 2005 hat, wird es wirklich Zeit für ein modernes Stadion.
Eine Kommission der UEFA hatte im Juni die bisherige Heimarena „Petrowski“ untersucht und war leicht bis mittelschwer geschockt von dem desolaten Zustand des Stadions an der Newa. Für die UEFA-Cup-Spiele ließ sie es gerade noch durchgehen, aber Begegnungen im Rahmen der Champions League verboten die europäischen Fußball-Funktionäre kategorisch.
50.000 Plätze für 150 Millionen Dollar
Die neue Arena wird 50.000 Zuschauer fassen und „zum Schmuck der Stadt, zu einer architektonischen Dominante“ werden, so Matwijenko. Innerhalb eines Monats sollen die Vorprojektierungsarbeiten abgeschlossen und ein Investitionsvertrag vorbereitet sein. Die Kosten sollen sich auf 150 Millionen Dollar belaufen.
Als potentieller Investor wird das Unternehmen „Otkrytie inwestizii“ (Offene Investitionen) genannt, ein Zweig der Holding „Interross“. Laut der Tageszeitung „Kommersant“ hält sich die Unternehmungsleitung mit Kommentaren zurück. Es sei noch zu früh, über die Investitions-Bedingungen zu sprechen, sagte Generaldirektor Sergej Batschin.
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